
Wie wird man Ordenskathul?
Danglarer Mädchen und Jungen im Alter von 12-14 Jahren können in den Orden eintreten und sich für ein Leben im Dienste des Erbauers und den Grundsteinen sowie des Falghorats verpflichten.
In einer Ordenskrack durchlaufen sie zunächst eine Grundausbildung, die etwa 5-6 Jahre dauert und sich mit religiösen, naturwissenschaftlichen und geschichtlichen Inhalten befasst. Danach werden sie zur zweijährigen Kampfausbildung in eine größere Krack verlegt. Die Gruppen, die gemeinsam im Kampf ausgebildet werden, verrichten in der Regel später ihren Dienst als jeweils eine Sense.
Aufgrund der hohen Verluste, die der Orden im Krieg erlitten hat, wurde die Ausbildung in letzter Zeit auf nur 4 Jahre verkürzt; vor allem die Grundausbildung wurde dabei auf ein Minimum zusammengestrichen.
Auch ältere Gläubige können in den Orden eintreten, werden allerdings nicht so umfassend ausgebildet und verrichten ihren Dienst als sogenannte Ordensknechte.
Nach den jüngsten Ereignissen ist der Orden faktisch nicht mehr existent. Eine Neuausbildung findet offiziell statt, kommt allerdings nur sehr schwer in Fahrt. Neue einsatzbereite Sensen dürften erst in einigen Jahren zum Einsatz kommen.
Einmal im Orden – für immer im Orden?
Der Dienst im Orden ist kein Beruf, sondern eine Berufung – in der Regel bis ans Lebensende.
Wer nicht mehr kämpfen kann, übernimmt Aufgaben in der Ausbildung junger Kathul, Logistik, Wachdienst oder ähnliches. Wer auch das nicht mehr schafft, kann immerhin noch beten. Im Alter wird ein Diener des Erbauers bis an sein Lebensende von seinen Glaubensbrüdern und –schwestern gepflegt.
Einen Grund gibt es allerdings, den Dienst aufzugeben: Wer heiraten will, muss den Orden verlassen. Diese Entscheidung wird jedoch nicht negativ betrachtet, eher das Gegenteil ist der Fall.
Die Khardin
Meist forsches und aggressiveres Auftreten. Sehr herrisch und engstirnig in ihrer Sichtweise der Dinge und nicht gerade diplomatisch. Verstehen sich aber trotzdem gut auf Rhetorik und natürlich auf Verhörtechniken. Bevorzugte Zauber sind hier die Kampf- und Beherrschungszauber.
Es ist nicht selten, daß Khardin Rüstung tragen und Waffen benutzen, obwohl auch sie in einer Schlacht nicht gerade in der ersten Reihe stehen würden; wozu gibt es denn Oradin? Khardin lernen auch keine weitere Heilmagie, denn: wofür gibt es die Preardin? Die Sprüche, die sie schon erlernt haben, behalten sie natürlich, obwohl diese dann selten zur Anwendung kommen.
Die Preardin
Zumeist sind sie sehr höflich, hilfsbereit und freundlich. Doch auch ein Preardin kann erzürnt werden. Preardin interessieren sich für alles Neue und versuchen, sich im Laufe der Zeit viel Wissen anzueignen. Preardin können zwar manchmal recht verschlossen sein, sind dabei aber nie unhöflich. Sie legen viel Wert auf die Grundsteine und versuchen alles, um Leiden zu lindern. Sie sind auch Gelehrte, Schreiber und Alchimisten. Preardin bevorzugen natürlich Heilzauber und sehr häufig auch Schutzzauber. Obwohl sie nicht selten Kampfzauber erlernen, sind dies nur passive Zauber (Schreckenswaffe etc.), die sie auf Verbündete und ihre Ausrüstung sprechen. Ein Preardin würde nur im äußersten Notfall einem anderem Wesen Schaden zufügen, meistens aus der Selbstverteidigung heraus. Zwar können sie auch aktivere Kampfzauber erlernen, aber nur solche, die kein Wesen verletzen, z.B. Schlaf oder Windstoß. Zaubersprüche, die andere Wesen verletzen, erlernen Preardin niemals. Preardin ist es eigentlich verboten, eine Waffe zu tragen, genauso, wie es ihnen eigentlich verboten ist, eine schwere Rüstung zu tragen. Nebenbei sei erwähnt, das Preardin aus Überzeugung keine Waffen oder Rüstungen tragen (der rituelle mit Eisen beschlagene Kampfstab ist aber erlaubt).
Die Oradin
Die Oradin treten meistens sehr entschlossen und sehr diszipliniert auf. Sie strahlen nicht selten eine fast unmenschliche Selbstbeherrschung aus. Oradin sind sehr ehrenvolle und aufrichtige Gläubige, die fest an die Grundsteine und die Preardin glauben. Kein Oradin würde jemals die Anordnung eines Preardin anzweifeln und ihm nicht gehorchen. Leider verhält es sich mit den Khardin ähnlich, obwohl sich da manchmal Widerstand regt. Die Oradin würden niemals einen Gläubigen im Stich lassen und sind sehr fanatisch, was Befehle angeht (fällt z.B. der höchste Oradin auf dem Schlachtfeld und sein letzter Befehl war, die Linien zu halten, so werden die restlichen Oradin die Stellung halten, egal, ob sie dabei sterben oder siegen sollten). Oradin tragen nicht selten Kettenhemden und darüber Plattenpanzer, wobei der Plattenpanzer noch das Mindeste ist. Als Waffe führen sie Bastardschwert und Axt, aber niemals einen Schild. Oradin lernen nur Kampf- oder Schutzmagie, und selten kennen sie mehr als 8 bis maximal 10 Sprüche.
So streben Orden und Volk Hand in Hand für die Vernichtung des Waldfürsten, und sie können sich sicher sein, dass der Erbauer ihnen hilft, denn er wirkt durch seine Priester. Zwar wirkt er nur durch sie und sonst nicht, aber er wird mit Danglar stehen oder fallen.
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