Spät ist der Abend: die Sonne, sie sinkt,
bald kommt die Nacht, die uns Finsternis bringt.
Es schmerzen die Füße, doch gibt’s keine Rast:
In Sicherheit bringt uns nur eilige Hast.
So weit von zuhause, so schwer ist der Gang,
der Wald ist so finster, der Weg ist so lang.
Uns droht die Gefahr nicht vom Yrch noch vom Fürsten,
uns drohen die, die nach Menschenblut dürsten!
Ref.
Bitte geh weiter, halt hier nicht ein!
Bleibe nicht steh’n und laß mich nicht allein!
Laß mich nicht zurück, bitte halt meine Hand!
Bleib hier nicht steh’n – dies ist Speckmückenland!
Sie legt in die Schatten ihr tödliches Netz,
mit glitzerndem Auge sieht sie uns schon jetzt,
Mit gierigem Rüssel und tropfendem Gift
wartet sie ab, bis ihr Fluch uns trifft.
Der Wald bringt Gefahr durch den Wolf und den Bär,
auch der schreckliche Yrch macht das Leben dort schwer.
Dort lauert auch Schänders ewige Pein.
Doch ist all das vergessen, spinnt die Mücke Dich ein.
Ref.
Fliehe die Schatten, bleibe nicht steh’n!
Laß mich nicht los, laß uns weitergehen!
Siehst Du die Netze am Wegesrand?
Bleibe nicht steh’n – dies ist Speckmückenland!
