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"... und sie erhoben ihre Gläser, in stillem Gedenken. Sie gedachten derer, die an diesem Tage nicht bei ihnen sein konnten - weil sie ihr Leben gegeben hatten dafür, dass alle anderen diesen Tag erleben durften ..."
Aus dem Buch der Erinnerung

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“Wie können wir Krankheiten und Gifte bekämpfen, wenn sie nicht das vorbestimmtes Ende des Gläubigen sind?”

“Ich sehe, Du lernst, das ist gut. Wissen wird der Schlüssel zur Tür der Stärke sein. Aber um Deine Frage zu beantworten: Ich werde Euch die Macht geben, über Leben und Tod zu entscheiden. Ich werde euch Kräfte geben, mit denen Ihr heilen und Gutes tun könnt. Doch solltet Ihr jemanden heilen, dessen Seite aufgeschlagen wurde, so werden Eure Kräfte versagen und Ihr werdet erkennen, das dies gut und richtig ist.”
Die Vision des Djestre, aus dem Buch der Erinnerung

PreardinAls Priester des Erbauers sind die Preardin gleichzeitig Gelehrte und Heilkundige. Sie versuchen, alles Leid im Volk zu lindern, heilen mit mundanen Mitteln und den ihnen vom Erbauer verliehenen Kräften. Selbst im Kampfeinsatz tragen Preardin keine Rüstung und verletzen Gegner weder mit Waffen noch durch magische oder klerikale Kräfte, sie unterstützen die Kämpfer nur durch ihre Heilkunst, Segen und ähnliches. Nur im äußersten Notfall würde ein Preardin anderen Schaden zufügen; um dies zu verhindern, gibt es aber eigentlich die Oradin als Schutztruppe für die Preardin.
Zusätzlich versuchen Preardin, soviel Wissen wie möglich zu sammeln, widmen sich Studien und Forschung, leiten Andachten, Bestattungen und ähnliches und kümmern sich, soweit es ihnen möglich ist, um die Belange der Gläubigen.

Die Ränge im Orden der Preardin, von oben nach unten

Der Pretor

Der höchste Preardin, gleichzeitig der höchste Rang im gesamten Orden
Die Preator “Der Rat der Weisheit” Ein “hoher Rat” aus 20 Preardin
Die Preardin Diverse Preardin Okus
Diverse Preardin Marzes
Diverse Preardin Jermir
Diverse Preardin Preado
Die Akoluthen Preado diverse Akoluthen, die Adepten der Preardin
Die Büßer diverse Büßer, die notwendige Vorstufe vom Adepten

Der Pretor
Der Pretor ist der höchste Vertreter des Erbauers auf Erden. Dieser Posten wird einmal auf Lebzeiten vergeben, und es kann ihn nur einer aus den Reihen der Preator bekleiden. Der Pretor wird von den Preator vorgeschlagen und zusammen mit den Preardin Okus gewählt. Der Pretor kümmert sich um alle Belange des Ordens, wobei ihm die Preator mit Rat und Tat beiseite stehen. Der Pretor ist auch der höchste Richter im Lande, er fällt alle Urteile, die seines Ranges würdig sind. Jeder hat theoretisch das Recht, vor dem Pretor sein Anliegen vorzutragen, aber tatsächlich zu Rate gezogen wird er eigentlich nur bei wirklich schweren oder schwierigen Tatbeständen. Nebenbei sei noch erwähnt, das der Pretor über immense klerikale Macht verfügt. Auch ist er fähig, die Toten wiederzubeleben, sofern es natürlich durch die Gesetze des Erbauers erlaubt ist (also praktisch nie).

Die Preator
Die Preator herrschen über religiöse Lehen, die sich deutlich von den Ritterlehen unterscheiden. Nicht selten kommt es vor, daß ein Preatorlehen sehr viele Ritterlehen umspannt. Die Preatoren sind relativ unabhängig in ihren Entscheidungen und können ihr Lehen so verwalten, wie sie es für richtig halten. Dabei müssen sie sich aber streng an die Grundsteine halten und natürlich den Anordnungen des Pretor Folge leisten. Auch sind die Preator von der Rechtssprechung her dem Pretor fast ebenbürtig, allerdings müssen sie alle Urteile, die sie fällen, dem Pretor als Abschrift vorlegen. Sollte der Pretor meinen, dieses Urteil sei ungerechtfertigt, so kann und soll er eingreifen. Aber ähnlich wie der Pretor verhandeln die Preator nur die wirklich relevanten Gesetzesverstöße. Auch diese Preardin sind von immenser klerikaler Macht. Sie verlassen selten ihre Standorte und wenn, dann nur unter einem großen Aufgebot von Ordenskriegern und Oradin. Auch die Preator sind fähig, die Toten wiederzubeleben, aber ohne die Einverständnis des Pretor wäre das ein Verstoß gegen die Grundsteine.

Preardin Okus
Sie sind reine Berater und stehen dem Pretor und den Preator mit Rat und Tat beiseite. Sie übernehmen auch alle vertraulichen Botengängen und dienen als eine Art Herold. Die Preardin Okus haben keine sonstige Befehlsgewalt bzw. keine andere Funktion als die oben genannte. Sie halten sich aus allen Angelegenheiten heraus und geben nur Informationen weiter.

Preardin Marzes
Auch Preardin der langen Pfade genannt. Diese Preardin tun nichts anderes als die Länder zu bereisen, nicht selten ohne Schutz der Oradin, und versuchen, dort Gutes zu tun. Die Preardin Marzes haben zwar nur begrenzte richterliche Macht (man würde sich eher an einen Preardin Jermir wenden als an Preardin Marzes), dafür sind sie aber meist sehr willkommene Gäste. Einerseits, weil sie viel zu erzählen wissen, andererseits, weil man mit ihnen Informationen austauschen kann. Man kann sogar sagen, dass die Hauptaufgabe dieser Preardin darin besteht, die anderen Ordensmitglieder auf dem Laufenden zu halten, was in der Welt so passiert. Sie pilgern von einem Ort zu anderen und versuchen dabei, so viele Informationen und so viel Wissen wie möglich aufzunehmen.

Preardin Jermir
Diese Preardin sind etwas höher gestellt als die normalen Preardin. Sie fungieren als höchster Richter in einer großen Stadt oder als Leiter eines Hauses des Erbauers. Meistens sind sie für einen ganzen Stab von normalen Preardin zuständig und dienen als direkte Ansprechpartner der Preardin Okus, wenn z.B. Befehle des Pretors oder der Preatoren weitergetragen werden müssen.

Preardin Preado
Dies sind die normalen Preardin, das Gros des Ordens. Die Preardin Preado sind das offizielle Sprachrohr des Erbauers und tun alles, um seine Gesetze und seinen Willen der Bevölkerung nahe zu bringen. Sie sind es auch, die das Volk vor allem Übel zu schützen und alles Leid von ihnen zu nehmen versuchen. Jeder Preardin, der auf eine längere Reise geschickt wird, hat das Recht auf eine Eskorte der Oradin.

Akoluthen Preado
Dies sind die Novizen des Ordens. Aus ihnen sollen irgendwann einmal Preardin werden, bis dahin gehen sie bei den anderen Preardin in die Lehre, oder sie wandern ähnlich wie die Preardin Marzes durch die Lande und versuchen dem Volke zu helfen. Ihre klerikale Macht ist noch sehr beschränkt, und sie haben nur in Ausnahmefällen die Erlaubnis, Recht zu sprechen. Ein Akoluth-Preado muss nicht zwangsläufig zum Preardin werden - er kann auch zu den Khardin wechseln. Das dürfen übrigens auch alle Preardin im Laufe ihrer Dienerschaft. Wenn ein Akoluth-Preado meint, so weit zu sein, muss er diverse Rituale durchlaufen und anschließend von mindesten einem Preardin Jermir offiziell bestätigt werden. Anschließend reist er zu den festen Terminen der Weihe zu einem Haus des Erbauers der Preator und empfängt dort von dem zuständigen Preator die Weihe.

Büßer
(siehe auch hier)

Sonder”magie” der Preardin
Die klerikalen Zauberer der Preardin verfügen über einzelne Zauber, die speziell für den Kampf gegen den Waldfürsten vom Erbauer gegeben wurden.

Regeneration stoppen I

30 Punkte - Dauer: aufrecht erhalten

Der Preardin unterbindet jegliche Regeneration, ob angeboren, magisch, klerikal, oder durch Besessenheit, im Körper seines Ziels. Auch Heilzauber jedweder Art sind wirkungslos. Die Zellen werden daran gehindert, sich zu teilen oder neue Verbindungen einzugehen. Zudem wird jedwede Blutgerinnung oder Verharzung gestoppt. Diese Wirkung hält an, solange der Preardin sich auf das Ziel konzentriert. Innerhalb dieser Zeit gesetzte Todesstöße sind endgültig wirksam, wenn die Konzentration danach länger als eine Minute aufrechterhalten wird.

Der Zauber ermöglicht es Sensen mit Preardin-Unterstützung, Geschändete, Vergelter oder gar Verkünder trotz ihrer Regenerativen Fähigkeiten auch auf Waldboden niederzukämpfen. In der Regel wird das betreffende Ziel isoliert, eingekesselt und niedergekämpft. Oftmals wird der Zauber auch in Foki gebunden und an normale Kathul ausgegeben, so dass mehrere Ziele gleichzeitig eingeschränkt werden können.

Regeneration stoppen II

50 Punkte - Dauer: Ein Tag

Der Preardin unterbindet jegliche Regeneration, ob angeboren, magisch, klerikal, oder durch Besessenheit, im Körper seines Ziels. Auch Heilzauber jedweder Art sind wirkungslos. Die Zellen werden daran gehindert, sich zu teilen oder neue Verbindungen einzugehen. Zudem wird jedwede Blutgerinnung oder Verharzung gestoppt. Diese Wirkung hält bis Sonnenauf- bzw. Untergang an. Innerhalb dieser Zeit gesetzte Todesstöße sind endgültig wirksam.

Der Zauber ermöglicht es Sensen mit Preardin-Unterstützung, Geschändete, Vergelter oder gar Verkünder trotz ihrer Regenerativen Fähigkeiten auch auf Waldboden niederzukämpfen. In der Regel wird das betreffende Ziel isoliert, eingekesselt und niedergekämpft. Oftmals wird der Zauber auch in Foki gebunden und an normale Kathul ausgegeben, so dass mehrere Ziele gleichzeitig eingeschränkt werden können. Dabei wird er besonders oft in Armbrustbolzen gebunden. Die zweite, stärkere Version wird vornehmlich bei Zielen benutzt, die die Flucht ergreifen, damit sie sich nicht regenerieren, bevor sie wieder aufgespürt werden.

Isolieren I

20 Punkte - Dauer: aufrecht erhalten

Der Preardin unterbindet jedweden nicht-physischen Kontakt des Zieles zu anderen Wesen, sei es nun natürlich, magisch, klerikal oder telepathisch. Waldfürstenkreaturen werden von ihrem Netzwerk getrennt und erhalten keine Befehle und Informationen mehr. Besonders gegen Geschändete ist dieser Spruch wirksam, da manchmal die ehemaligen Geister der Geschändeten die Kontrolle übernehmen und die anderen Kreaturen des Waldfürsten angreifen. Der Zauber hält an, solange der Preardin sich auf das Ziel konzentriert. Er wird hauptsächlich gegen Schwergeschändete benutzt. Gegen Vergelter oder Verkünder ist er nahezu wirkungslos, da sie eigenintelligent und willentlich dem Waldfürsten untertan sind.

Dieser Spruch wirkt nur auf lebende Wesen - er ist zum Beispiel nicht geeignet, Untote oder Geister von ihren Beschwörern abzukoppeln. Wird er auf den Beschwörer gesprochen, kann er durchaus wirken - der kann ihn aber mit einem einfachen “Magie aufheben” unwirksam machen. Außerdem kann er seine Untoten immer noch per Zuruf kommandieren oder sie einfach weiter ihre vorher gegebenen Befehle befolgen lassen.

Isolieren II

40 Punkte - Dauer: eine Stunde

Der Preardin unterbindet jedweden nicht-physischen Kontakt des Zieles zu anderen Wesen, sei es nun natürlich, magisch, klerikal oder telepathisch. Waldfürstenkreaturen werden von ihrem Netzwerk getrennt und erhalten keine Befehle und Informationen mehr. Besonders gegen Geschändete ist dieser Spruch wirksam, da manchmal die ehemaligen Geister der Geschändeten die Kontrolle übernehmen und die anderen Kreaturen des Waldfürsten angreifen. Der Zauber hält an, solange der Preardin sich auf das Ziel konzentriert. Er wird hauptsächlich gegen Schwergeschändete benutzt. Gegen Vergelter oder Verkünder ist er nahezu wirkungslos, da sie eigenintelligent und willentlich dem Waldfürsten untertan sind.

Dieser Spruch wirkt nur auf lebende Wesen - er ist zum Beispiel nicht geeignet, Untote oder Geister von ihren Beschwörern abzukoppeln. Wird er auf den Beschwörer gesprochen, kann er durchaus wirken - der kann ihn aber mit einem einfachen “Magie aufheben” unwirksam machen. Außerdem kann er seine Untoten immer noch per Zuruf kommandieren oder sie einfach weiter ihre vorher gegebenen Befehle befolgen lassen.

Waffe des Erbauers I

15 Punkte - Dauer: Ein Kampf

Dieser Spruch wirkt wie eine gesegnete Waffe, hat aber einen weiteren Vorteil: Die spezielle Wunde, die von dieser Waffe geschlagen wurde, kann von keinem Wesen regeneriert werden. Auch Heilzauber jedweder Art sind wirkungslos. Damit eine irgendwie geartete Regeneration oder Heilung, ob angeboren, magisch, klerikal, oder durch Besessenheit, bei der Wunde wirken kann, muss zunächst ein “Magie aufheben” auf die Wunde gesprochen werden. Dieser Zauber gehört zu den meistgewirkten Unterstützungszaubern, die Preardin vor dem Kampf sprechen.

Waffe des Erbauers II

30 Punkte - Dauer: Ein Tag

Dieser Spruch wirkt wie eine gesegnete Waffe, hat aber einen weiteren Vorteil: Die spezielle Wunde, die von dieser Waffe geschlagen wurde, kann von keinem Wesen regeneriert werden. Auch Heilzauber jedweder Art sind wirkungslos. Damit eine irgendwie geartete Regeneration oder Heilung, ob angeboren, magisch, klerikal, oder durch Besessenheit, bei der Wunde wirken kann, muss zunächst ein “Magie aufheben” auf die Wunde gesprochen werden. Dieser Zauber wird auf vielen längeren Feldzügen in Feindesgebiet während der Tages-, bzw. Nachtbegrüßung gesprochen.

Schild des Erbauers

50 Punkte - Dauer: Ein Tag

Ein Spruch, der in klerikaler Form kaum vebreitet ist. Er ist in thaumaturgischer Form hauptsächlich bei den Bewahrern und den Kathul Sar bekannt. Außerdem wird er gerüchteweise als Fokus an Sharagor ausgegeben, oder sie besorgen ihn sich illegal. Durch den Zauber wird die Aura, die einen jeden Menschen im Astralraum umgibt, unterdrückt und verborgen. Somit können besessener Wald und niedere Geschändete, deren optische Wahrnehmung ausgeschaltet ist, den Verzauberten nicht mehr bemerken. Vergelter und Verkünder jedoch können ihn noch optisch bemerken und Angriffe direkt gegen ihn leiten. Auch können sie über das Netz des Waldfürsten Geschändete üer ihn informieren und sie somit auf den Verzauberten hetzen, obwohl diese ihn selbst nicht wahrnehmen würden.

Setzling vernichten

80 Punkte - Dauer: permanent

Der Zauber beinhaltet die Wirkung mehrerer anderer Sprüche in sich. Zum einen wird der Setzling isoliert, so daß der Waldfürst ihm bei einem Entfernungsversuch keinen Mord- oder Wachstumsbefehl geben kann. Danach wird jegliches Wachstum des Setzlings gestoppt, seine Wurzeln und Auswüchse werden “eingefroren” und schrumpfen leicht, so das sie keine direkte Verbindung mehr mit dem sie umgebenden Gewebe haben. Auf diese Weise von jedweder Nahrung und vom Netz des Waldfürsten abgetrennt, stirbt der Setzling binnen fünf Minuten - solange muss der Spruch aber wirken. Da dort, wo er saß, eine schwere Wunde entsteht, sollte ein weiterer Heiler sich sofort um den Befallenen kümmern, während der Preardin den Spruch die erforderlich 5 Minuten wirken lässt.

Der Spruch kann nur binnen 24 Stunden nach dem Befall erfolgreich gesprochen werden. Danach haben sich Gewebe des Setzlings und des Befallenen zu stark vermischt, als das der Zauber sie noch trennen könnte - er würde den Wirt mit dem Setzling zusammen abtöten.

Da der Spruch auf den Setzling und nicht auf seinen Wirt gesprochen wird, kann er auch komplett magieimmunen Wesen helfen, die befallen wurden.

Schmerzimmunität

10 Punkte - Dauer: Eine Stunde

Das Ziel des Zaubers wird immun gegen jedweden Schmerz. Zum einen schützt der Zauber vor der Fähigkeit mancher Vergelter und Verkünder, das Ziel durch Schmerzen zu Boden zu zwingen. Weitaus häufiger wird der Spruch von Preardin aber benutzt, um Verwundeten ihre Behandlung (oder das Warten darauf) zu erleichtern. In jedem größeren Heerlager gibt es einen Preardin, der dafür zuständig ist, den Verwundeten im Lazarett diesen Zauber zugänglich zu machen (es stimmt aber nicht, dass dieser als Preardin anaesthesar bezeichnet wird!).

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