Danglar ist ein reines Fantasyland, das sich zwar auf der Seite der „Gegner“, der Antagonisten, stark an High-Fantasy orientiert (es gibt „Mutanten“, Untote, Orks und noch anderes absonderliches Getier), das sich aber auf der Spielerseite eher im Low-Fantasy-Bereich hält (überwiegend spielen wir Menschen ohne irgendwelche Sonderfähigkeiten; Fremdrassen und Magie werden eher zurückhaltend eingesetzt). Das klingt zunächst wie ein Widerspruch, lässt sich aber gerade als Gegensatz gut umsetzen – das alte „Menschen gegen Aliens“-Prinzip.
Der Hintergrund von Danglar ist dabei insgesamt relativ komplex im Vergleich zu manch anderem. Wir haben Spaß daran, einen solchen Hintergrund mit hoffentlich interessanten und manchmal auch skurrilen Details zu versehen, die Welt dort mit Leben zu füllen und zu schauen, wie sich diese kleine Welt nur durch die Interaktion im Spiel verändert. Aktionen von SC auf unseren Cons haben durchaus Auswirkungen auf die Geschehnisse im Land, und es gibt eine fortlaufende Geschichte – Danglar ist nicht statisch, sondern verändert sich stetig.
Auch daran haben wir Gefallen: Zu sehen, was passiert, wie auf unseren Hintergrund reagiert wird und wie die Reaktionen ihn verändern. Schon allein deswegen wird man bei uns keine Weltuntergang-Plots finden: Wir haben zu viel Spaß daran, den Ausgang offen zu lassen und auch mit negativen Ereignissen weiter zu spielen.
